Unsere Sommer-Kajaktour 2010 führte uns ins Stockholmer Umland. Wir paddelten von Mariefred am Mälaren über Stockholm nach Nynäshamn, an der Ostsee, südlich von Stockholm.
In Mariefred erwartet uns langanhaltender Regen. Wir entscheiden spontan eine Hütte zu nehmen.
Am Abend werden noch letzte Überlegungen zur Streckenplanung diskutiert.
Am nächsten Morgen. Schloss Grippsholm im Dunst. Es regnet auch immer mal wieder.
Während einer Regenpause fordern wir das Schicksal heraus und Frühstücken im Freien. Schon bald aber müssen wir den Naturgewalten weichen.
Die Strecke des ersten Tags: Mariefred – Adelsön.
Beim Start ist es gerade mal trocken.
Nach ein paar Kilometern bricht die Sonne durch.
Das Wetter wird noch richtig gut.
Wir passieren Birka.
Unser Guide Gerhard hat uns einen Traumplatz für das Nachtlager versprochen. Der Platz ist aber enttäuschend. In 20 Jahren kann sich viel ändern.
Der zweite Tag: Adelsön – Birka – Träkvista.
Auf dem Weg nach Birka. Wir passieren die JUNO, die auch den Götakanal befährt.
Auf dem Museumsgelände Birkas gibt es viel aus der Wikinger-Vergangenheit Schwedens zu sehen.
Die Ansgar Kapelle von Birka.
Am Ansgar Kreuz.
Bei der Fahrt über den Mälaren nutzen wir den Rückenwind.
Ein kleines Päuschen gefällig.
So viel Zeit muss sein.
An den Häusern merkt man, dass wir uns einer Großstadt nähern.
Wir Zelten am Rande einer großen Badestelle. Die Zelte werden recht spät am Abend aufgebaut und recht früh am Morgen wieder zusammengepackt. So stören wir die Einheimischen nicht.
Der dritte Tag: Träkvista – Klubbenborg
Am frühen Morgen: Immer noch nichts los auf der Badestelle.
Wir nähern uns den ersten Vororten Stockholms.
Neben den edlen und großen Wohn- und Ferienhäusern gibt es aber auch sehr kleine. Auf eine Terrasse wird aber nicht verzichtet.
Auf dem Zeltplatz Klubbensborg. In Stadtnähe zelten wir auf einem Campingplatz.
Der vierte Tag: Nach Stockholm mit Umrundung Kungsholmens.
Auf dem Weg nach Stockholm-City am frühen Morgen.
Die Landschaft wird urbaner.
Auf dem Mälaren in Stockholm.
Vor dem Stadthaus Stockholms.
Im Hintergrund der Kai der Ausflugsdampfer.
Manche Durchfahrt ist sehr eng.
Es ist schon ziemlich städtisch hier.
Paddeln in der Stadt hat aber auch sein Reiz.
Vor dem Karlsberg Slot.
Wieder auf dem Mälaren vor dem „Norr Mälarstrand“.
Andrea vor dem „Stadthuset“ Stockholms.
Im Hintergrund das Schloss des Königshauses.
In einer Grünanlage nahe des Stadthuset machen wir uns landfein.
Wir besichtigen Gamla Stan.
Nahe der „Tyska kyrkan“ in Gamla Stan.
Emanzipation: eine Wachsoldatin vor dem Schloss der Königsfamilie.
Blick vom „Stadthuset“ Richtung Gamla Stan.
Auf dem Rückweg zum Campingplatz Klubbensborg.
Der fünfte Tag. Klubbensborg – Stockholm – Fågelöudde.
Wieder unter den Brücken Stockholms.
Die Zufahrt der Sportbootschleuse in die Ostsee ist durch eine Baustelle verändert worden. Sperrgebiete sind zu beachten!
Vorbei an Gamla Stan Richtung Ostsee.
In der Sportbootschleuse.
Endlich geht’s auf die Ostsee.
Und gleich werden die Bedingungen rauer.
Ganz schön kappelig hier.
Gamla Stan im Hintergrund.
Auf der Ostseeseite Stockholms ist richtig Schiffsverkehr. Die Fähren sind ganz schoen fix.
Beeindruckend, aber für uns nicht fremd: große Kreuzfahrer.
Die erste Pause nach dem Hafen von Stockholm. Nahe „Prins Eugens Waldemarsudde“.
In dieser Gegend ist eine Villa schöner als die andere.
Weiter geht’s Richtung Osten. Immer noch viel Schiffsverkehr.
Vor Fjäderholmarna.
Hier begegnen wir auffallend viel Kreuzfahrtschiffe.
Hier in Högberga lässt es sich sicher auch nett wohnen.
Wir passieren das Leuchtfeuer von Elfvik.
Das Herumheizen in Speedbooten scheint in Schweden der neuste Trend zu sein. Bleibt für uns nur zu hoffen, dass der Rudergänger immer wachsam ist.
Aber auch die Fähren sind zugig unterwegs.
Wir haben unser Tagesziel erreicht. Die Badestelle von Fågelöudde. Wir warten das Ende des Badebetriebs ab und planen schon einmal den nächsten Tag.
Nachdem alle Badegäste und der Kiosk-Wirt gegangen sind, bauen wir unsere Zelte auf.
Am nächsten Morgen: Flaute.
Die Strecke des sechsten Tages: Fågelöudde – Vaxholm – Österskägga.
Das sieht ja ganz gemütlich aus. Wir werden an diesem Tag aber immer wieder von extrem schnellen Motorbooten umschwirrt. Unberechenbar!
In Vaxholm. Hier unternehmen wir einen Stadtrundgang.
Das Rathaus von Vaxholm.
Am Ziel des Tages in Österskägga. Nachdem sich die „Mannschaft“ sorgen gemacht hat, ob wir in dieser stark bebauten Gegend einen Übernachtungsplatz finden würden, wendet sich alles zum Guten.
Abendbrot auf dem Felsen.
Und schon geht das Gerödel mit dem Gepäck wieder los.
Der siebente Tag: Österskägga – Hjelmö – Granholmen.
Der Tag beginnt mit Dunst und Flaute.
Aber bereits kurz nach Fahrtbeginn kommt Wind auf. Die Überfahrt nach Kårnäs wird ungemütlich.
Thomas und Gerhard. Der Fahrtenleiter und der Guide.
Hier im Windschutz der Felsmulde lässt es sich aushalten.
Diese Durchfahrt war vor dreißig Jahren aber noch frei...
… und unverbaut. Die Herren räumen den Weg für die Damen frei (und verschließen die geschaffene Durchfahrt nach dem Passieren wieder ordnungsgemäß).
Vor Norra Stavsudda. Andrea möchte Krabben für das Abendessen besorgen.
Krabben gibt es hier zwar nicht, aber einen Trödler, der eine imposante Schraubensammlung hat.
Am Abend auf Granholmen.
Erst einmal etwas deftiges essen. Wir hatten auf den letzten Kilometern noch ordentlich Wind. Der Hunger ist entsprechend.
Am nächsten Morgen. Es sieht ruhiger aus, als es ist.
Der Übernachtungsplatz ist mit Disteln und Schafskötel übersät. Sonst aber prima.
Der achte Tag: Granholmen – Rumnarö.
Bestes Wetter vor der Abfahrt.
Die Gegend wird einsamer und felsiger.
Nach der ersten Landzunge ist unser Kurs dem Wind stärker ausgesetzt.
Der Wind kommt aber von achtern und schiebt uns zum Ziel.
Das ist ja mal `ne Hütte für die, die es einsam mögen.
In den Wellen haben wir richtig Spaß.
Der Fahrtenleiter suche eine Anlandesstelle.
Und findet eine. Sie ist zwar äußerst knapp, aber es wird schon gehen.
Was hecken die denn aus?
Am Ziel des achten Tages. Es wird wieder gekocht.
Der neunte Tag: Rumnarö – Kymmendö.
Doro hat immer was zu naschen dabei.
Pause auf Hamnskär. Hier draußen ist es schon ziemlich einsam.
Und da heißt es die Bonsai-Bäume stammen aus Japan.
Die Inseln haben bereits Außenschären-Charakter.
Am Mittag bezieht es sich und es beginnt zu regnen. So hatten wir es uns aber nicht vorgestellt.
Zelten im Wald bei Regen. Die Mücken haben sich bereits auf unser Kommen gefreut.
Es gibt aber trotzdem viel zu sehen.
Am nächsten Morgen. Das Wetter hat sich wieder beruhigt.
Die Sonne bricht durch den Wald.
Der zehnte Tag: Kymmendö – Långgarn.
Auf dem Weg Richtung Vettskär.
Pause auf Vettskär.
Der elfte und letzte Tag: Långgarn – Nynäshamn.
Am Abend zuvor war die Welt noch in Ordnung. Heute jedoch wieder Regen.
Das ist das Schlimmste, was einem Paddler passieren kann: Tourstart im Regen.
Im laufe des Tags wird es zumindest zeitweilig trocken. Im Hintergrund ein als Leuchtturm in die Karte eingezeichnetes Leuchtfeuer im Hafen von Nynäshamn.
Das Ziel der Reise vor Augen: Der Campingplatz von Nynäshamn.
Andrea am Ziel.
Diese Etappe war ganz schön lang. Erst einmal die Beine vertreten.
So sehen erschöpfte aber glückliche Paddlerinnen und Paddler am Ziel ihrer Reise aus.
Schnell noch mal ein Foto machen.
Hier ist der Ostseeteil unserer Reise dargestellt. Die Gesamtlänge (incl. Mälaren) betrug 265 km.
Beim Nachholen der Autos begegnen wir diese Dame auf einem Plakat am Stockholmer Hauptbahnhof. Paddeln ist anscheinend inzwischen trendy.
Doro nutzt die Zeit des wartens um „nach Hause zu telefonieren“.
Und Andrea kommt endlich zu einer Krabben-Mahlzeit.
Schön war´s. Nächstes Jahr soll es zu den Åland-Inseln gehen.