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Anfängertour der Gourmet-Paddler



Ernie und Linus im Eineinhalber.

Zuallererst sollte einmal festgehalten werden, dass wir unbeschreibliches Glück mit dem Wetter hatten. Hatte es in der Woche davor noch geregnet, als wolle es nie wieder aufhören, so erstrahlte der Himmel nun in hellem Blau und die Holsteinische Schweiz zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Da ich die einzige richtige Anfängerin war, die mitfuhr, und Bo und Linus, die jeweils bei ihren Vätern im Boot saßen, die einzigen Kinder, entschlossen wir uns auf Thomas Vorschlag hin, noch ein Stück des Großen Plöner Sees mitzunehmen. Wir parkten die Autos neben einer kleinen Fischräucherei und nutzten auch gleich die Gelegenheit uns mit reichlich geräucherter Forelle einzudecken, zumal wir so guten Gewissens unsere Autos auf dem Kundenparkplatz lassen konnten.




Kurz vor Klausdorf auf der Schwentine

Es gab keinerlei Grund, die paar extra Kilometer zu bereuen. Das Schloss thronte majestätisch über dem glatten See und wir hatten sogar das Vergnügen, einen Seeadler bewundern zu können, wie er über dem See seine Kreise zog. Nur ließ die Mittagspause dadurch etwas lange auf sich warten, sodass wir uns erst mit Cookies stärken mussten, bis wir endlich „beim Fischer“ ankamen. Dafür ließen wir es jetzt so richtig krachen, mit Kakao, Kaffee und Kuchen, Fischbrötchen, Schokolade, Keksen, Gummiseesternen, Nüssen und Sanddornfruchtschnitten. Allerdings musste man sich vor den Hühnern in Acht nehmen! Das eine sprang doch tatsächlich hoch und riss Gerhardt ein Stück Fischbrötchen direkt aus der Hand.

Etwas Aufregung brachte nun noch der Lanker See, dessen Wellen etwas höher waren als auf dem Rest der Strecke, dann konnten wir auch schon in Preetz anlegen und unsere Zelte aufbauen. Die Ausrüstung unserer Profis wurde allgemein bewundert. Insbesondere Gerdas Hocker im DIN A4 Format und Gerhardts mit Teppichen ausgelegtes Zelt erregten allgemeines Aufsehen.

Jeder hatte etwas zum Grillen mitgebracht, sodass wir von selbstgemachtem Brot über Tomate-Mozarella bis hin zu fünf verschiedenen Sorten Nudelsalat eine sehr große Auswahl hatten.




Zurück am Kanuklub machen wir ersteinmal eine Kaffepause.

Am nächsten Morgen war das Wetter immer noch herrlich. Nebelschwaden stiegen über dem Wasser auf und tanzten in der früh morgendlichen Sonne. Allerdings waren wir alle sehr froh, als die Sonne endlich richtig aufging, denn es war nachts ganz schön kalt gewesen. Susanne und Heiko brachten uns frische Brötchen und Dithmarscher (!) Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Für all diejenigen, die auch einmal hier übernachten wollen, möchte ich noch darauf hinweisen, dass man es hier mit seltsamen dreibeinigen Monstern zu tun bekommt, die merkwürdige Geräusche von sich geben, wie fauchende Katzen, ansonsten aber Linus und Bo erstaunlich ähnlich sehen... Es ist also, wenn auch nahe der Zivilisation, kein Ort für Angsthasen.

Wir erfreuten uns weiter des herrlichen Wetters, während wir die Schwentine abwärts paddelten. Wie treffend bemerkt wurde, beschäftigten wir uns immer entweder mit Paddeln oder Essen. Bei unserer ersten Pause picknickten wir gemütlich mit verschiedensten Keksen auf dem Waldboden, die zweite machten wir zwangsweise im Tierpark Raisdorf, weil wir übersetzen mussten. Den Kaffee bzw. das Eis am Spielplatz konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Wir gelangten früher als erwartet am Kanuheim an, sodass wir die Zeit glatt wozu nutzen mussten? - zum Kaffee trinken natürlich!

 

Theresa

 

 

 


Bildergalerie der Plöntour 2010

Erste Etappe: Das Gepäck wird beim Kanuklub GWW Preetz deponiert. Alle helfen mit.

Da kommt ganz schön was zusammen

An der Einsetzstelle in Plön Vegetasche. Im Hintergrund das Fischerhaus.

Gerhard beim Einsetzen.

Gerda auf dem Großen Plöner See

Linus und Ernie vor Plön

Ingrid und Susanne auf dem Plöner See

An der Durchfahrt der Prinzeninsel

Peter in der Durchfahrt

Andreas und Bo sowie Ernie und Linus

Peter auf dem neuen Borstenpass in Spitzenort

Gerhard

Susanne

Andreas und Bo

Heiko

Bärbel

Susanne

Theresa

Ingrid

Gerda

Auf dem Kleinen Plöner See

Gerda und Peter auf der Langen Breite

Auf dem Fuhlensee beim Fischer von Wahlsdorf

Beim Fischer von Wahlsdorf. Hier gibt’s Kaffee, Kuchen und Fischbrötchen.

Die Fahrtenleiter Kolbsche und Gerda

Auf dem Lanker See

Am Ziel des ersten Tages. Beim GWW Preetz

Pause auf „Totengrund“

Auf dem Rosenfelder See

Vor der alten Straßenbrücke bei Rosenfeld

Im Tierpark von Raisdorf

Auf dem letzten Stück kurz unterhalb der Oppendorfer Mühle

Kurz vor Klausdorf

Die Kaffetafel wird vorbereitet

Endlich wieder Pause

Aufbruchsstimmung


(bitte in die Mitte des Bildes klicken!)


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